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Richtig präsentieren

Anfang & Ende
Richtig präsentieren lernen - Sabine Altena

Genial Präsentieren: Anfang & Ende.

Es ist so einfach wie kompliziert: Der erste Eindruck entscheidet. Und der letzte bleibt. Was zwischen drin passiert ist…nun ja. Weitaus weniger wichtig. Das meiste vergessen wir eh. Egal ob Präsentation, Pitch, Rede – am Anfang entscheidet Dein Publikum, ob es Dir weiter zuhört oder doch lieber ein paar Whatsapps schreibt… und am Ende nimmt jeder und jede ein Gefühl mit nach Hause. Ein Gefühl…der Klarheit, des Aufbruchs, der Freude, der Verwirrtheit, des Ärgers. Ein Gefühl von: “der / die Präsentierende ist souverän, kennt sich aus, ist ein kühler Kopf, ist leicht aus der Ruhe zu bringen, kennt sich null aus, macht ´nen Dicken kann aber nix, will uns nur Honig um´s Maul schmieren, brennt total für seine / ihre Sache” etc.

Welches Gefühl willst Du den Menschen mitgeben? Überlasse es nicht dem Zufall. Plane es. Denn das Gefühl wird es sein, an das sich Dein Publikum nach Wochen oder Monaten noch erinnert.

Das erste Gebot beim richtig Präsentieren

Wenn Du öfter präsentierst, kennst Du das 1. Gebot beim Präsentieren: Du sollst nicht langweilen.

Umso erstaunlicher, wie viele Menschen das immer noch komplett ignorieren.

Warum sind immer noch so viele Präsentationen sterbenslangweilig?

Meine Hypothesen:

  1. Es fühlt sich nach viel Arbeit an, eine ganze Präsentation “unterhaltsam” zu gestalten.
  2. Vielen Präsentierende denken “Sorry, ich bin doch nicht der Pausenaugust, und wir sind hier im Unternehmen seriös und nicht witzig. Keiner will hier Entertainment. Hier geht es um Fakten”.

Denkst Du auch so? Fair enough. Vielleicht kennst Du es ja nicht anders von Deinem Umfeld. Alle machen es so. Das macht es noch nicht gut, aber “sicher”. Achtung – Denkfehler.

Ja,die Menschen wollten Klarheit, Kürze, Botschaften auf den Punkt, signifikante Zahlen und Daten.
Nein, sie wollen keine Zahlen- und Tabellen-Schlachten, keinen drögen Floskelaustausch, keine furztrockene, monotone Berichterstattung.

Ja, eine spannende und dennoch seriöse Präsentation kostet manchmal mehr Zeit.
Nein, das ist nicht zwangsläufig so und hängt nur ab vom persönlichen Wissen rund um Präsentationstechniken.

Ich finde es total spannend, dass viele Menschen auch beim Reden stark trennen zwischen Business und Privatem. Stell Dir vor.. abends gemütlich mit Freunden und Familie, und du in Deiner “seriösen” Rolle als Redner. Funktioniert nicht. Da wollen alle Unterhaltung und Lachen und gute Laune. Nur im Job ist alles anders? Da soll das nicht funktionieren? Da wollen die Menschen unbedingt ernst sein und bitte keine gute Laune? Quatsch.

Mein Tipp für Dich, um mal ganz soft etwas “auszuprobieren”:

  1. Konzentriere Dich auf Anfang und Ende in Sachen “Unterhaltung”. Beim Rest reicht es, so kurz und klar wie möglich zu sein.
  2. Wer witzig ist, lebt länger. Manchmal nicht an Lebensjahren – aber ganz sicher in den Köpfen der Menschen.

 

Genial präsentieren:

Der Anfang und das Ende

“Hallo – schön, dass Sie alle da sind. Wir sprechen heute über xyz und hier ist die Agenda…”
Äh. Stop. Zurückspulen. Verwende bei Deiner Präsentation nicht irgendwelche Floskeln und Standards. Das ist uninspiriert, langweilig und fast respektlos. Ist Dir ernsthaft nichts besseres eingefallen? Schneller als Du kucken kannst – spätestens bei Agenda-Punkt 2 – werden im Publikum die ersten Handys gezückt..

Erste Ideen für mehr Spannung in deiner Präsentation:
Starte….

  1. …mit einer Frage, um die Gehirne der Menschen sofort zu aktivieren. Z.B. eine Schätzfrage! Menschen lieben Rätsel.
  2. …mit einer Frage, auf die möglichst viele Menschen im Publikum mit JA antworten – denn dann sagen sie auch JA zu Dir.
  3. …mit einer kurzen Story, denn Menschen (ja, auch CEOs und Menschen ohne Zeit) lieben Geschichten. Mit der Betonung auf: KURZE Geschichten 😉 In 30 Sekunden kannst Du viel erzählen!

 

 

Wichtig für Deine letzten Worte:

Sei konkret. Welches Ziel, welche Hauptaussagen hat Deine Präsentation / Dein Meeting? Das darf am Ende nochmal herausgestellt und glasklar sein. Wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen (und darum geht es meistens!), nutze die gute Energie der letzten Worte. Ich höre immer noch viele, die am Schluss sagen: Ich hoffe, ich konnte Euch jetzt hiervon überzeugen. Viel Spaß beim Umsetzen.” oder “Ich würde mich freuen, wenn ihr euch meldet”. Quatsch. Niemand meldet sich… – selbst die, die sich melden wollten, vergessen es… Es ist einfach so irre viel los auf dieser Welt! Also: Fordere die Menschen KONKRET auf… über etwas abzustimmen, zu unterschreiben, etwas per Mail zu schicken, sich an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Tag zu treffen. Verteile Verantwortlichkeiten. Auf Neudeutsch heißt das: Action Steps!! 😉

 

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