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Schlagfertig

Teil 2
Aufrecht und Schlagfertig
7
Okt

Schlagfertigkeit – Teil 2: Der Körper denkt mit!

Endlich Schlagfertig! Das wär’s. Und zwar nicht nur verbal, sondern durch und durch. Euer Gegenüber soll von Anfang an sehen, dass Ihr um keine Antwort verlegen seid? In Teil 1 ging es um den „Dusch-Effekt, den Ihr hier findet. In Teil zwei widmen wir uns nun unserem Körper. Denn auch der Körper denkt mit!

 

Teil 2: Schlagfertigkeit – Der Körper denkt mit!

 

Ladies & Gentlemen, verehrte Rhetorikjongleure. Nur um mal gleich die härteste aller Nüsse zu knacken: Der böse, gemeine, fiese, von hinten überfallende und den Nippel durch die Lasche ziehende Blackout ist erlaubt! Ist! Erlaubt! Ist! Erlaubt! Nur falls der eine oder die andere noch Zweifel haben sollte: Blackout ist erlaubt! Ich meine – wenn er schon da ist?

Dann sagen wir doch einfach: Hallöchen, Du auch hier! Wetter geht ja heute! Na dann, tschö!! Das wäre schon mal ein ganz guter Weg, mit Blackout umzugehen… Mehr Techniken dazu gibt´s später. Nur eine Frage ist schon legitim:

Wäre es nicht super, gar nicht erst einen Blackout zu haben?

Weiter denken zu können? Eben. Erinnert Euch an die zwei Zentimeter vom letzten Mal. Richtet Euch einfach zwei Zentimeter auf… macht Euch groß! Kopf königlich emporgehoben, Schultern ganz entspannt. Die Roter-Teppich-bei-der-Oscar-Verleihung-Gedächtnispose. Das ist unsere Ausgangsposition für mögliches Denken. Ich sage nicht, dass es dann schon bei allen funktioniert! Aber in dieser Körperhaltung kann Denken wesentlich besser stattfinden 🙂

Apropos: Ich wüsste ja zu gerne, das die Stars auf dem roten Teppich so denken, während sich die Fotografen gegenseitig in den Hintern boxen, um den besten Shot zu kriegen… Was denkt denn so ne Kate Hudson oder Jenny Lawrence? So was wie „Ach ja, nach der Verleihung muss ich schnell noch Würstchen und Kaffee kaufen“ oder „Hui ist die Heidi heute krass gebotoxt“! Bei den Brad Pitts dieser Welt ist es vermutlich sowas wie „eh, wann gibt´s hier in dem Puff endlich was zu futtern??!! Oder „Oh wow, sind die Dinger echt???“. Wir werden es nie erfahren. Was ihr allerdings genau JETZT habt, sind hoffentlich mindestens 0,5% bessere Laune? Gut!! All das hilft uns bei der Schlagfertigkeit.

Der Körper denkt mit - Schlagfertigkeit

Warum hilft das? Let´s take a little walk into the Steinzeit:

Stand der Tiger mit gefletschten Zähnen (Angriff) vor uns, flüchteten wir Menschen meist auf einen Baum – heute auf die Toilette oder in den nächsten Coffee-Shop. Nur – im Meeting, Auto oder in der Straßenbahn ist das eher schwierig mit der spontanen Flucht. Also gehen wir hier gerne steinzeit-like in den Totstell-Modus: Der Körper wird unbewusst kleiner gemacht, Schultern nach vorne, Kopf bisschen einziehen, dazu Blackout, Angst. Denken unmöglich.

Zahlreiche Studien und ein kleiner Selbst-Test beweisen: Wer aufrecht steht oder sitzt, Kopf erhoben, kann besser denken – der Totstell-Modus wird mit der BEWUSST veränderten Körperhaltung aufgehoben. Erkenntnis: Leider haben unsere Eltern („Sitz gerade!“) schon wieder recht. Mist. Und wenn Ihr es dann auch noch mit einem halbwegs entspannten Gesichtsausdruck versucht (Steigerungsform: Lächeln), seid Ihr schon ziemlich schlagfertig. Und zwar ganz OHNE REDEN.

Ihr wollt wissen wie es weiter geht? Hier findet ihr den dritten Teil meiner Schlagfertigkeitsserie.
Und falls ihr den ersten Teil verpasst habt bitte hier entlang.

 

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